2007
23
Mai
Sehr verehrte Damen und Herren,
lieber Leser und Leserinnen!
Mit voller Inbrunst und ehrfürchtigen Stolz darf Ich Euch endlich eine aktuelle “About!”-Seite präsentieren. Nach 4 Jahren mit selben Inhalt hat sich nicht nur mein Alter verändert, sondern es gibt zahlreich Neues zu berichten, doch fangen wir zuerst ganz langsam am Anfang an. (Ich weiß jetzt kommt so ein langer Textblock).
Eingenistet hat sich das Elias in den Wäldern zwischen Hügeln und Tälern des Frankenlandes nähe der Weltmetropole Nürnberg bei der Fränkischen Schweiz, hier lebt, haust und herrscht es seit etwa 23 Jahren.
Als zu spätem Aprilscherz schoß es am 27. April 1985 um 12:30 der Hebamme beinahe ein Auge aus, so eilig hatte es es.
Erst ab diesem Zeitpunkt kann es von einem Ich sprechen ![]()
Ich kam wohl recht spät um die 80er aktiv mitzuerleben, dennoch fühle ich mich heute noch als “Kind der 80er”, ich erlebte “Tschernobyl” und dessen Konsequenzen, den Fall der Mauer mit Bananen-Mangel und vielen vielen neuen Nachbarn und Kinder im Kindergarten, …
Meine richtige schulische Karriere begann 1991 mit der Einschulung in eine Volksschule, ich war eigentlich nie ein besonders guter Schüler, aber auch nicht sonderlich schlecht, so habe ich mich eigentlich all die Jahre irgendwie durchgemogelt.
In der 4. Klasse kam ein überraschendes Leistungshoch, zeitweise war ich sogar der Klassenbeste, jedoch veränderte sich dies schlagartig nach dem Wechsel zum Gymnasium 1995, das ging zahlreichen Kollegen ebenso, weswegen aus meiner damaligen Klasse fast alle nach und nach abgingen und letztendlich nur drei Leute es bis zum “Schluss” durchhielten. Ich selbst hatte zwischendurch auch meine Zweifel, aber: “Suddenly ABI!” hieß es im Juni 2006, nach über 4 Semestern aufwändiges Punktesammeln und unendliche Stunden sowie zahlreiche Nachmittage im stickigen Klassenzimmer zu sitzen. Gleichzeitig war die Kollegstufe aber auch eine der schönsten Zeiten: Aus meinen Leistungskursen Deutsch und Biologie konnte ich sehr viel mitnehmen und sicherlich auch nicht so schnell vergessen.
Neben zahlreichen Theater- und Bühnenauftritten, prägten mich auch andere Erlebnisse: 2005 flog ich mit 20 Kollegen als Kollegstufenfahrt nach Rom, zwei Tage, nachdem der Papst gestorben war. So war ich zwar zum zweiten mal in Rom, aber erstmalig war es auch das “Caput Mundi”, als alle Welt dorthin blickte. Letztendlich ließ ich es mir als einziger nicht nehmen über 12 Stunden über Nacht auf den Straßen Roms mit 2Mio. Polen auszuharren um einen Blick auf den aufgebahrten Leichnams Johannes Pauls II. zu werfen.
Als Konsequenz davon meldete ich mich als Volunteer zum Weltjugendtag in Köln, wo ich wiederum das Glück besaß und als VIP-Betreuer ausgewählt wurde. Eine Woche lang stand ich Seite an Seite zu 12 australischen Bischöfen und einem Kardinal, welche mich bis auf Augenkontakt zum “neuen” Deutschen Papst auf dem Marienfeld brachten und somit auch ins Fernsehen.
Doch wie schon erwähnt hatte ich immer wieder im Laufe der Jahre kleine und großen Bühnenauftritten, angefangen bei Krippenspiele in der örtlichen Kirche, gesanglich geprägt wurde ich vor allem durch den Musikunterricht eines legendären Lehrers “Mr. J.”und seinen lustigen Experimenten und Geschichten.
Darauf folgten zahlreiche Theaterstücke und Musicals, die sich bis zur Gegenwart durchziehen, neuerdings gesellen sich hierzu auch öffentliche Comedy-StandUps.
Bekannterweise lässt sich damit eigentlich kein Geld verdienen aber ein Lacher und der Applaus sind mir doch schon genügend Lohn für all die investierten Stunden.
Eine Liste meiner bisherigen Bühnenreferenzen:
- Ein Sommernachtstraum (Juli 2000), von William Shakespeare, als Theseus (König von Athen)
- The Pegasus-Company (Juli 2001), frei nach Thornton Wilder, als Conferencier
(+ Solo-Song “They’re playin’ my song”) - Dick, his Cat & Company (Dez. 2001), als Mrs. Shufflebuttom
(+ Solo-Song “Chiefcook and Bottlewasher”) - Das Gespenst von Canterville (Juli 2002), frei nach Oscar Wilde, als das Gespenst Sir Simon de Canterville
- Hilfe, die Herdmanns kommen! (Dez. 2002), frei nach Barbara Robinson, als Pfarrer Hopper
- Die Vögel – Nicht von Hitchcock! (Juli 2003), nach Aristophanes, als Marabu
- The Best Of All! (Juli 2004), als Statist und Bühnenhelfer
- Tanz der Vampire (April 2005), nach Roman Polanski, als Graf von Krolock
(+ Solo-Songs: “Gott ist tot”, “Unstillbare Gier”, Duett: “Totale Finsternis”) - My Fair Lady (Juli 2005), nach Bernard Shaw, als Alfred P. Doolittle
- Oliver! (Juni 2006), von Lionel Bart, Duett “That’s Your Funeral”
- Mainstream Girls (Juli 2006), von Peter Haus, als Musikproduzent Uwe Malberg
- Faschingsgesellschaft Auerbach i.d. Opf. (Januar/Februar 2007),
Comedy-StandUp “Globetrottel” als
Rüdiger Niggsmidnehma (in Fränkisch-Mundart) - Moulin Rouge (April 2007), nach Baz Luhrman, als Harold Zidler
- Kirchweih Krottensee (September 2007),
Comedy-StandUp als Specialguest Rüdiger Niggsmidnehma (in Fränkisch-Mundart) mit Claudia Hagmeyer - Faschingsgesellschaft Auerbach i.d. Opf. (November 2007/Januar 2008), Comedy-StandUp “Ein Herz für Männer” als
Rüdiger Niggsmidnehma (in Fränkisch-Mundart)
Nun ist der gewaltige Textblock zuende, nun folgen die statistischen Daten in tabellarischer Form:
- Name: Elias L.Z. Van de Poppels
- Spitzname: Elli, Liesbeth, Else, Elias
- Geburtsdatum: 27.04.1985
- Sternzeichen: Stier
- Alter: 23
- Größe: 186cm
- Schuhgröße: 49/50
- Augenfarbe: blau
- Haarfarbe: schwarz
- Hobbies: Musik, Internet, Photographie, Theater & Musicals, Belleristik, Geschichte, Humorisches, Städtereisen, Shopping und Sukkulenten (Variatio delectat ^^),…
- Musik: Ich schwärme für sanfte, rhytmische Klänge, wie ChillOut, NewAge, Lounge, Lo-Fi, Ambient, Be Bop, TripHop, Modern Jazz über Alternativ Rock, Trance, bis hin zu Disco, Freestyle of 80s, gerne auch Pop aus den Chartz. (De gustibus non est disputandum.)
- Mag: Mr. Bean, Mini Couper, Berlin, Nürnberg, Dresden, Messen, Technikmuseen, Musik, Moderne Kunst, Musicals, Die Simpsons, Hinter Gittern, Shisha, Caipirinja…
- Nicht-Mag: Laute Heavy-Metal-Musik, zu heiße Sommer, Zigaretten, Tequila, überfüllte Konzerthallen, ahnungslose Atheisten, Selbstgefälligkeit, non-verbale Kommunikation…
- Möchtegern-Stil: Gentleman mit modernem Anzug und Krawatte
- Mottos: “Immel flöhlich lächeln!” (Konfuzius); “Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.” (Cato)
- Mein Egocode: ud-de91-m8
- Mein Egoload-Typ:

E L I A S
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Der Beitrag wurde vor
4 Jahren, 9 Monaten am 23.05.2007 um 18:18 von Elias veröffentlicht.
Autor: Elias











